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QUALITY OUTPLACEMENT
DR. CORNELIA RIECHERS
   
 

Erfolgsstory

Thorben L., Internet-Projektleiter, 41 Jahre, aus Solingen

Thorben L., promovierter Diplom-Volkswirt, war sechs Jahre bei einer Agentur als Projektmanager beschäftigt gewesen und hatte vorwiegend den Bereich Online-Medien betreut. Als es für ihn dort keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gab, wechselte er zu einer größeren Agentur. Wie sich bald zeigte, unterschieden sich die Erwartungen seines neuen Arbeitgebers grundsätzlich von dem, was Thorben L. gewohnt war. Sein neuer Chef hatte vor allem die rasche Realisierung von Umsätzen im Blick. Der neue Mitarbeiter war ihm mit seiner Gründlichkeit und Genauigkeit einfach zu langsam. Man trennte sich ohne viel Federlesens. Als Thorben L. zu Quality Outplacement kam, war er schon zwei Monate auf der Suche nach einer neuen Stelle und hatte schon einige Erlebnisse "der besonderen Art" gehabt, zum Beispiel die mehrere Hundert Kilometer weite Fahrt zu einem Vorstellungsgespräch in einer Firma, die sich dann überhaupt nicht für sein Profil interessierte.

Thorben L. und seine Beraterin standen nun vor einer schwierigen Aufgabe: Zunächst war die von ihm angepeilte Tätigkeit erklärungsbedürftig. Es handelt sich nicht um Webdesign; der Kandidat programmiert keine Websites und erstellt keine Texte. Vielmehr entwirft er Konzepte und Strukturen; er sorgt für die technisch optimale Umsetzung, für die Beachtung rechtlicher Normen und dafür, dass sein Kunde bzw. sein Arbeitgeber alle Möglichkeiten nutzt, die das Internet für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bietet. Aufgrund seiner Erfahrungen wollte Thorben L. nicht wieder in einer Agentur arbeiten, sondern direkt in einem Unternehmen. Jedoch leisten sich nur sehr wenige Firmen einen Vollzeit-Angestellten für diese Aufgaben. Meist betreut ein Kollege den Bereich mit, und der Großteil der Arbeiten wird an externe Dienstleister vergeben.

Seine Beraterin unterstützte Thorben L.s Plan, von sich aus geeignete Unternehmen anzusprechen. Kernpunkt der Beratung war also eine Zielgruppenbewerbung an insgesamt etwa 100 Adressaten. Ein aussagefähiges Anschreiben wurde erstellt, in dem Thorben L. den Nutzen seiner Arbeit für die angesprochene Firma deutlich machte. Parallel dazu wurden auch sein Lebenslauf sowie das Know-how-Profil überarbeitet und der Entwurf für das Zeugnis des letzten Arbeitgebers optimiert. Auch die "Trennungsversion", die Darstellung der Gründe für sein Ausscheiden beim letzten Arbeitgeber, wurde gefeilt.

Nicht alles lief glatt. Viele der angeschriebenen Unternehmen antworteten gar nicht. Andere glaubten, Thorben L. wolle sich als freier Mitarbeiter bewerben, so dass der Kandidat etliche Nachfasstelefonate führen musste. Das Ergebnis konnte sich dann aber sehen lassen: Aus den Zielgruppenbriefen ergaben sich neben zahlreichen Telefoninterviews insgesamt sieben Vorstellungsgespräche.

Fünf Monate nach unserem ersten Beratungstermin trat Thorben L. nun seine neue Stelle an - als Referent für Online-Medien bei einer großen Versicherungsgruppe. Damit ist er in diesem Jahr schon der Fünfzehnte von unseren Klienten, der bei der Jobsuche erfolgreich war. Er musste zwar nach Frankfurt umziehen, genießt aber dafür jetzt den Vorteil, nur 13 Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt zu wohnen und nicht täglich 60 Kilometer pendeln zu müssen wie zuvor. In seiner neuen Firma herrscht ein positives Arbeitsklima. Er schreibt: "Die Beteiligten, mit denen ich bislang zu tun hatte, machen wirklich einen professionellen Eindruck. Damit sind explizit auch die Mitarbeiter aus der Personalabteilung gemeint. Alles, was gesagt und angekündigt wurde, wurde auch eingehalten. Es gab keine Hinhaltetaktik.

Nur einen kleinen ‘Schönheitsfehler' hat mein neuer Arbeitsvertrag: Er ist auf ein Jahr befristet mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr. Ich hoffe, dass sich innerhalb dieser Zeit die Möglichkeit eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses ergibt." Ein Wermutstropfen, gewiss. Dennoch hat Thorben L. jetzt den Sprung geschafft aus einer Agentur zu einem "richtigen" Arbeitgeber. Von da aus wird der nächste Wechsel, falls überhaupt nötig, ganz bestimmt leichter. "Eins weiß ich aber jetzt schon", bekräftigt er am Schluss: "Falls ich mich doch wieder auf Stellensuche begeben muss, dann werde ich auf jeden Fall direkt zu Quality Outplacement kommen und meinen Lebenslauf, das Kompetenzprofil und den Zielgruppenbrief mit Ihnen erarbeiten."


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