QUALITY OUTPLACEMENT
DR. CORNELIA RIECHERS
   
 

Erfolgsstory

Rainer B., Pädagogischer Leiter, 53 Jahre

Rainer B. aus Hagen verlor im Alter von 49 Jahren seinen Job als Koordinator für Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz in einem Chemiekonzern. Er wandte sich an Quality Outplacement und führte ein Informationsgespräch mit Dr. Cornelia Riechers. Sein Arbeitgeber war jedoch nicht bereit, die Kosten für die Outplacement-Beratung zu Übernehmen. So war Rainer B. bei der Jobsuche auf sich selbst gestellt, und hier ist seine Geschichte:

"Der Weg zu meiner neuen Stelle war sehr, sehr dornenreich. Alle meine Bewerbungen führten zu nichts. Spätestens wenn ich mein Alter erwähnte, gingen bei den Personalchefs sämtliche Klappen zu. Mein Alter war der Hemmer und Hammer schlechthin. Deshalb landete ich für längere Zeit auf dem 'Abstellgleis'. Ich habe es zwar genossen, die Kinder, das Haus, den Garten etc. zu versorgen, aber es war doch eine verdammt bittere Erfahrung, dass meine berufliche Kompetenz und Erfahrung nichts mehr wert waren.

In dieser Zeit habe ich - aufbauend auf meiner Lehrerausbildung - ein Postgraduierten-Studium am Waldorf-Lehrerinstitut in Witten begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Durch die hier geknüpften Kontakte hatte ich die Möglichkeit, als freiberuflicher Berufsberater für etwa 8 Wochenstunden in Abschlussklassen verschiedener Waldorfschulen zu unterrichten. Dabei ging es um Themen wie Lebenslauf schreiben, Stellenanzeigen analysieren, Übungen zur nonverbalen Kommunikation, Vorstellungsgespräche mit Video und Auswertung, Vorbereitung auf Assessment Center etc. Lukrativ war das nicht gerade, aber ein enormer persönlicher Gewinn. Ich war raus aus dem Haus, zurück im Leben!!!!!! Ich wurde wieder gebraucht! Ich bin eben gern mit (jungen) Menschen zusammen und habe denen auch wirklich etwas zu sagen. Das war ein Meilenstein in dieser Zeit. Diesen Erfolg hatte ich auch bitter nötig, nach all den miesen Bewerbungs-Erfahrungen.

In ein Angestelltenverhältnis bin ich später wieder eingestiegen. Eine namhaftes privates Internat suchte einen Leiter für die Bereiche Pädagogik, Umgang mit Behörden, Beschwerdemanagement etc., ein Mädchen für (fast) alles, allerdings auf der Führungsebene. Diese Aufgabe habe ich unheimlich gern Übernommen. Ich habe viel Verantwortung, ich arbeite in einem angenehmen Umfeld, das frei von Entlassungsängsten und auf Erfolg programmiert ist. Ich habe Spaß an der Arbeit, und der Erfolg zahlt sich aus. Der Wechsel zu diesem Unternehmen hat mir in jeder Hinsicht gut getan.

Mit meinem alten Arbeitsbereich Arbeitssicherheit, Gesundheit- und Umweltschutz habe ich also nichts mehr zu tun. Auch alle meine ehemaligen Vorgesetzten sind mittlerweile nicht mehr dort. Es sieht fast so aus, als hätte ich in diesem Bereich ohnehin keine Zukunft mehr gehabt.

Das Internat, an dem ich heute arbeite, gehört einem meiner (wenigen) besten Freunde. Das heißt, ich habe die Stelle erhalten, weil ich mein Umfeld, das soziale Netzwerk, alle Nachbarn und Freunde unglaublich aktiviert hatte. Ich bin beim Sommerfest an unserer Schule mit einem Schild herum gelaufen: 'Ich suche Arbeit!' Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt versteckt; alle wussten, dass ich auf der Suche bin. Wie peinlich das für meine Kinder war, muss ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen ... Das war ungefähr so, als hätte ich den Job eines Verkäufers in einem Pornoshop übernommen oder hätte Tupper- oder Unterwäscheparties in unserem Wohnzimmer organisiert.

Ohne diese Anstrengungen und ohne mein 'Coming out' wäre ich sicherlich nicht da, wo ich jetzt voller Stolz stehe! Und dazu hat auch die Beratung bei Frau Dr. Riechers beigetragen. Sie hat mir sehr schnell und ohne Umschweife vermittelt, wie viel es an einem selbst liegt. Abwarten und Teetrinken sind im Moment der Arbeitslosigkeit tödlich. Jeder Tag zählt. In kürzester Zeit wurde mir drastisch klar, was passiert, wenn man die Hände in den Schoß legt. Dafür bin ich Frau Dr. Riechers bis heute sehr dankbar."

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